Gest. Weiterentwicklung Teil 3

Ich habe mir schon seit längerer Zeit vorgenommen einen ausführlichen Artikel über dieses Thema zu schreiben. Da ich mich zurzeit intensiv mit dieser Thematik auseinandersetze möchte ich euch hier einen Einblick in meine persönliche gestalterische Weiterentwicklung ermöglichen. Ich habe die letzten 6 Jahre mehr oder weniger intensiv gezeichnet. In den letzten 6 Monaten konnte ich mich noch intensiver mit dem Zeichnen auseinandersetzen. Meine persönlichen Erfahrungen möchte ich euch nun weitergeben.

Die Illusion und das Körnchen Wahrheit

“Wenn ich mich einfach mal dran setze dann kann ich auch so gut zeichnen.”

Eine Aussage die ich vor allem während der Lehre oftmals begegnet bin. Viele Leute vertraten damals die Meinung dass wenn man etwas bestimmtes Zeichnen oder Malen wollte man einfach beginnen sollte und nach 30 Minuten hätten Sie das gewünschte Resultat. Dasselbe im Bereich der Programmkenntnisse oder dem Webdesign. Die Tatsache dass man Zeit benötigte um sichtbare Resultate zu erzielen wurde einfach beiseite geschoben. Ich habe allerdings von diesen Personen nie irgendeine Skizze welche ihre Vermutung untermauert hätte. Etwas wahres war allerdings dran. Nämlich die Erkenntnis dass man einfach mal beginnen sollte. Es ist überall so beim Sprachen lernen, Zeichnen, Malen und auch dem Bloggen. Man sollte einfach mal beginnen und solange man keine grossen Investitionen tätigen muss lohnt sich es allemal.

Das ganze war vor 4 Jahren. Es passiert mir immer öfters dass ich alte Skizzen und Zeichnungen ausgrabe ich habe sogar noch ein paar Bilder aus dem Jahre 1993. Es motiviert einem immer wieder wenn man seine Fortschritte vor Augen sieht und einem bewusst wird was man alles erreicht hatte. Der zweite Punkt weshalb ich einen Grossteil meiner Bilder aufbewahre ist die Sache mit der Reflexion. Es ist wichtig dass man immer wieder seine Bilder betrachtet Fehler erkennt und in den nächsten Zeichnungen berücksichtigt.

Der Wunsch und das Ziel

Wir stehen also da und haben uns vorgenommen besser Zeichnen / Malen zu wollen. Wenn ich mich verbessern wollte hatte ich immer ein klares Ziel vor Augen, ein Bild eines bekannten Konzept Designers oder eines Malers. Das war das Ziel, genauso gut zeichnen zu können wie er. Das heisst natürlich nicht dass man einfach den Stil adaptiert und abkupfert es soll lediglich vor Augen führen was man wirklich erreichen kann wenn man dranbleibt. Die nächste Frage war nun wie erreiche ich das Ziel? Und vor allem wo beginne ich? Das wäre dann der Weg den es zu beschreiten gilt.

Wie man beginnt

Aller Anfang ist schwer. In den Zeiten des Internets gibt es allerdings zahlreiche Möglichkeiten den Einstieg in die Welt der Gestaltung zu finden. Für den Start bietet sich vor allem die Seite drawspace.com an hier findet man zahlreiche Tutorials welche man einmal durcharbeiten kann.  Oder man greift einfach zu einem Apfel, dem Bleistift und einem Blatt Papier und legt los. Oftmals spielt es gar keine Rolle mit was man anfängt Hauptsache ist dass ihr dranbleibt und euch nicht entmutigen lässt.

  • Websites:
    • http://www.drawspace.com/
    • http://www.thegnomonworkshop.com/
  • Künstlerbedarf:
    • Boesner (Schweiz/Deutschland)
  • Foren:
    • Conceptart.org
    • Comicforum.de
    • Mediengestalter.info
    • precore.net
  • Blogs
    • Artill
    • uarr

Zwischenstation

Ihr habt euch also ein wenig eingearbeitet und schon einige Übung mit dem Bleistift. Falls ihr euch nun weiter steigern möchtet seht euch einmal an einer Hochschule um. Es gibt zahlreiche Kurse welche öffentlich zugänglich sind. Ich habe im Herbst 2010 einen Samstagmorgenkurs absolviert und ich habe einige Fortschritte erzielt. Nicht nur mit dem Bleistift sondern auch mit anderen Medien wie z.B. Acryl oder Kohle.

Fazit und Ausblick

Wer vorwärts kommen will muss Zeit investieren. Regelmässigkeit ist hier das passende Stichwort. Einmal einen Tag lang skizzieren bringt nicht viel. Mehrmals die Woche bringt euch hier wesentlich weiter. Der zweite wichtige Punkt ist sich breit zu interessieren. Meine Zielsetzung ist Kunst zu studieren. Ob dies nun Richtung Illustration, Animation oder Design geht weiss ich noch nicht genau. Was ich aber weiss ist dass ich mich für vieles Interessiere ich male, zeichne, fotografiere und bin daran mich in zahlreiche Programme einzuarbeiten. Durch die Tatsache dass ich mich für vieles Interessiere und mich mit unterschiedlichen Themen, Programmen und Techniken auseinandersetze habe hatte ich oftmals die Möglichkeit kreative Aufgaben zu übernehmen. Während meiner Schulzeit in der Sekundarschule konnte ich eine Lektion über Adobe Photoshop halten und in der Lehre war ich z.B. während den Projektwochen zuständig für die Fotografie. Zudem habe ich auch immer das Layouten von Schularbeiten übernommen und mir so Kenntnisse in InDesign angeeignet.

Ich empfehle euch haltet die Augen offen für mögliche gest. Aufgaben. Denn eine richtige Aufgabe mit Vorgaben und Erwartungen sind um einiges lehrreicher als irgendwelche gestellten Aufgaben.

Was wirklich passiert (Präsentation der Bilder)

Um euch nicht einfach mit diesem Text hier stehen zu lassen möchte ich euch im nächsten Artikel einige Bilder präsentieren welche die Entwicklung der letzten Jahren aufzeigen. Es ist noch ein langer steiler Weg aber wenn man stetig dran ist und Schritt für Schritt vorwärts macht kommt man schliesslich auch ans Ziel.

2 Antworten : “Gest. Weiterentwicklung Teil 3”

Dejan
24. Februar 2011 um 19:13

Bin eben durch Zufall auf die Seite gekommen. Gefaellt mir sehr.

Reiselustig
25. Februar 2011 um 19:24
Der Wunsch ist noch lange nicht das Ziel 😀 , aber ich bin dran. Auch die Verbindung der Möglichkeiten mit der heutigen Technik ist sehr gross.

Malen mit Photoshop Tutorial

Das fertige Bild ist nicht immer so interessant besonders dann nicht wenn es einfach nur ein Apfel ist. Dessen bin ich mir bewusst. Darum zeige ich mal in einzelnen Schritten die Entstehung des Apfels.

Angefangen habe ich mit den Konturen des Apfels. Anschliessend kommt immer auf einer neuen Ebene schwarz und weiss. Dann die Farbe, der Hintergrund und sobald die Farben und die Helligkeit stimmen die Details. Ich kann nur empfehlen genügend Ebenen zu erstellen. Vor allem wenn ihr mit einem Resultat zufrieden seit, aber noch weiter an den Details arbeiten möchtet.

Verwendete Hardware / Software

  • Wacom Bamboo Fun medium
  • Adobe Photoshop (nicht die Elements Variante)
  • Die bereits vorhandenen Brushes / Pinsel
  • einen verfaulten Apfel
Apfel erster Schritt

In einem ersten Schritt habe ich die Umrisse und die grundlegende Struktur des Apfels skizziert. Dafür habe ich eine seperate Ebene erstellt welche immer zuoberst positioniert wird. Damit ist das Grundgerüst zum Malen immer sichtbar.

2. Schritt

In einem zweiten Schritt begann ich nur mit schwarz und weiss den Apfel zu malen. Dies dient vor allem der Orientierung und dem allgemeinen Verständnis für hell und dunkel. Für diesen Schritt wird wieder eine Ebene erstellt.

3. Schritt

Nun kommt die Farbe ins Spiel ich erstelle eine dritte ebene und Lege sie über die schwarz / weiss Ebene. Mit einer leichten Farbschicht beginne ich die Farbtöne zu definieren. Hier ganz wichtig arbeitet mit Transparenz. Die darunterliegende schwarz/ weiss Ebene erleichtert euch die Arbeit.

4. Schritt

Als nächstes kommt der Hintergrund. Hier ist es ebenfalls wichtig arbeitet mit sehr viel Transparenz. Damit könnt ihr Schritt für Schritt auf einfache Art einen Verlauf erstellen.

5. Schritt

Was jetzt kommt ist das verstärkte auftragen von Farben. Im vorherigen Schritt hat immer noch der Hintergrund durchgeschimmert dass ändern wir nun und beginnen die Farbe schrittweise aufzutragen. Hier gilt auch arbeitet mit genügend Transparenz. Es ist einfacher in mehreren Schritten darüber zu malen als einfach in einem Durchgang alles undurchlässig zu malen.

6. Schritt

Sobald die Farben stimmig sind beginnen wird mit den Details und der Ausarbeitung der hell / dunkel Flächen

7. Schritt

Als letztes habe ich noch einmal die Details überarbeitet und die Konturen des Apfels verstärkt. Nachträglich muss ich sagen dass weniger manchmal mehr ist. Beim letzten Schritt ist das Schwarz viel zu markant. Hier ist auch wichtig wenn ihr fertig seid setzt euch mit eurem Resultat auseinander. Was gefällt euch was nicht und setzt euch anschliessend noch einmal ran. Nun wünsch ich euch viel Vergnügen beim nachmachen.

2 Antworten : “Malen mit Photoshop Tutorial”

Vincent
13. Februar 2011 um 19:40
Hey, sieht ganz nett aus!Was du lediglich verbessern könntest wäre der Umriss des Apfels welche ein wenig verbessert werden könnte. Ich hab auch nen Bamboo Tablet.. allerdings gelingt mir damit nicht so wirklich was!GrußVincent

dasWiesel
13. Februar 2011 um 21:04

Hallo VincentDanke für den Hinweis mit dem Umriss. Dies ist der erste nicht-spamige-Kommentar. Quasi die Premiere in meinem Blog. Ich habe ziemlich lange geübt bis ich das Gefühl für das Grafiktablett entwickelt habe. Was mir persönlich sehr viel gebracht hat ist das Malen von realen Objekten die ich direkt vor Augen habe. Fiktive Speedpaintings habe ich zurzeit noch überhaupt nicht im Griff.

TheGnomonworkshop

Schulungsvideos für das Selbststudium

Dem Künstler über die Schulter zu blicken und die Entstehung seines Gemäldes zu verfolgen, Schritt für Schritt ohne irgendeine Bewegung, ein Detail, eine Technik zu verpassen. Diesen Traum haben viele und theGnomonWorkshop macht diesen Traum war. Zumindest was die Künstler der heutigen Zeit betrifft. TheGnomonWorkshop bietet eine ungeheure Menge an Schulungsvideos zu zahlreichen Themen. In diesen Schulungsvideos kann man z.B. die Entstehung einer Illustration von A-Z verfolgen. Einmal wird das ganze durchgespielt in einem angenehmen und nachvollziehbaren Tempo und anschliessend kommen oftmals einige weitere Beispiele im “Schnelldurchlauf”

Das Angebot

Die Videos werde in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Man unterscheidet zwischen Software und traditionellen Tools wie zum Beispiel Bleistift, Tattos, Malen und Modellieren. Die genauen Programme sind unten im Detail aufgelistet.

Nicht kopieren, analysieren !

Kein Abkupfern,  es geht nicht um den Effekt. Es geht um die Methodik, das Vorgehen. Natürlich ist es verlockend ein Bild 1:1 versuchen zu “kopieren” sprich das Sujet und den Stil zu übernehmen. Man sollte sich aber immer bewusst sein dass es das Ziel sein sollte  sich einen eigenen Stil anzueignen.

Natürlich kann man das Bild auch mal versuchen zu kopieren z.B. als Übung man sollte sich aber nicht das Ziel setzen dass es genauso aussehen soll wie die V

Was bringt mir denn nun diese DVD genau ?

Zum einen sieht man den gesamten Entstehungsprozess von A-Z zumindest bei den meisten DVD’s. Man sieht wie der Künstler seine Werkzeuge einsetzt. Wie er z.B Photoshop  handhabt welche Funktionen er benutzt usw.

Zum Schluss einige mögliche Fragestellungen:

  • Was macht das Bild aus ? (Farben, Komposition, Idee usw.)
  • Was sind die perspektivischen Gesetzmässigkeiten (Zentralperspektive, Übereckperspektive, aus dem Kopf)
  • Falls Referenzbilder benutzt wurden nach welchen Kriterien wurden Sie ausgewählt ? (Motiv, Farben, Inspiration, usw.)
  • Welche Materialien wurden verwendet ? (Bleistift, Copics, Grafiktablett, Photoshop usw.)
  • Ich wollte das ein Bild im gleichen Stil Malen, Zeichnen … allerdings klappt es nicht. Woran liegt es? Strichführung, Komposition, Programmhandhabung, Verständnis Perspektive, Farben, Stimmung usw.Analysieren -> gezieltes Üben -> nochmals versuchen – Feedback einholen -> Analysieren -> gezieltes Üben -> nochmals versuchen -> Feedback einholen usw. usw.Falls ihr genug intensiv daran arbeitet und euch nicht entmutigen lässt. Werdet ihr mit jedem Versuch einen Schritt weiterkommen.

Ohne Fleiss kein Preis

Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Es reicht nicht einen Bleistift zu kaufen dazu noch ein Blatt Papier und ein DVD von GnomonWorkshop und anschliessend seid ihr in der Lage ein perfektes Portrait zu zeichnen. Es erfordert Übung, Übung, Übung und nochmals Übung.

Viele werden jetzt mit dem Kopf nicken aber was es zeitlich wirklich bedeutet auf einen solchen Stand zu kommen wird oftmals unterschätzt. Auch ich habe anfangs den Aufwand unterschätzt. Der wichtigste Punkt ist allerdings dass man sich nicht entmutigen lässt.

Alle kochen mit Wasser. Der Punkt ist halt einfach dass sie kochen und das regelmässig. Sprich der Trick an der ganzen Sache ist die Disziplin, das regelmässige Üben und sich vor allem nicht entmutigen lassen wenn etwas nicht klappt.

Auch ohne Geld profitieren

Bei Gnomonworkshop kann man auch profitieren ohne Geld zu investieren. Einerseits durch die Videovorschau in welchen man auch teils einen guten Einblick bekommt wenn halt auch nur kurz und Ausschnittsweise. Der zweite Vorteil sind auch die Bildergalerien welche durchaus als Inspiration dienen können.

Der Hauptvorteil ist aber das Forum. Hier habt Ihr die Möglichkeit an Wettbewerben teilzunehmen und DVD’s zu gewinnen. Zum anderen könnt ihr aber auch eure persönlichen Werke online stellen und zur Kritik freigeben. Zum Forum geht es hier entlang

Diese Möglichkeit solltet ihr nutzen wenn ihr vorhabt euch regelmässig mit der Gestaltung auseinanderzusetzen. Vor allem hilfreich ist es über die Homepage Hilfe zu bekommen bei einem Problem. Oftmals geschieht es dass man selber vollkommen von einem Bild überzeugt ist. Das muss aber nicht heissen dass dem auch wirklich so ist. Aus diesem Grund ist es ratsam ein unabhängiges Feedback einzuholen. Das muss natürlich nicht heissen dass die andere Person recht hat allerdings gibt es gewisse Dinge auf die man vor allem als Anfänger nicht achtet erfahrene Leute aber schon.

Fazit

GnomonWorkshop bietet eine gute und einfache Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern. Man erhält einen Einblick wie andere arbeiten. Mit welchen Tricks, Materialien, Techniken usw. Dabei sollte man aber nicht vergessen dass es vor allem der eigene Fleiss ist der einem weiter bringt. Vor dem Kauf sollte man sich also ernsthaft Gedanken machen ob dies der richtige Weg ist oder ob man nicht auf einfachere Art und Weise seine Fähigkeiten verbessern könnte. Zum Beispiel durch die Nutzung von Tutorialvideos, Büchern oder sonstigen öffentlichen Angeboten.

Was denkt ihr darüber? Lohnt sich diese Art von Schulungsvideos? Habt ihr selber auch schon Erfahrungen mit Gnomon Workshop oder einem ähnlichen Anbiete wie z.B. Video2Brain gemacht?

Rückblick Februar 2011

Der Februar ist zu Ende und mein Blog existiert wieder einen Monat länger. Ein durchaus gelungener Monat aus diesem Grund möchte ich auch einen Rückblick wagen. Besonders als Neuanfänger finde ich es wichtig sich einen Überblick zu schaffen. Welche Massnahmen haben einem mehr Besucher eingebracht wie viele Artikel hat man geschrieben wo liegt Verbesserungspotenzial. Da ich bis jetzt noch keine richtige Zielsetzungen hatte möchte ich diese Gelegenheit jetzt nutzen und einige Zielsetzung definieren um meinen Blog auch langsam aber stetig zu verbessern.

Rückblick

Der Monat Februar war ein erfolgreicher Monat. Zu sagen ist dass ich im Februar sehr intensiv an meinem Blog gearbeitet habe. Von insgesamt 25 Artikeln habe ich 12 im Februar geschrieben. Der Blog ist allerdings schon seit September 2010 online. Man könnte den  Februar als inoffizielen Start bezeichnen.

  • Daten
    • 0.46 Artikel pro Tag
    • 12 Artikel im gesamten Monat
    • 14 neue Kommentare
    • 33 Artikel Entwürfe
    • Alexa Ranking World 4,704,642
    • Alexa Ranking Germany 195,703
    • Seitwert Ranking 5,88
    • Google Page Rank 0
  • Google Analytics
    • Besuche: 384
    • Seitenaufrufe: 734
    • Seiten / Besuch: 1.91
    • Absprungrate 63.02%
    • Neue Besuche 21.88%
    • Besuchergrafik

  • Getroffene Massnahmen
    • Social Media
      Im Februar habe ich einen Twitter Account eröffnet. zurzeit nutze ich den Account vor allem dann wenn ich einen neuen Artikel veröffentlicht habe.
    • Kommentare
      Ein weiterer Schritt war, dass ich mich in zahlreiche Blogs eingelesen habe. Der Google Reader wurde wieder angeworfen und bereinigt ebenso habe begonnen mich an Diskussionen zu beteiligen. Welche Blogs zu meinen zukünftigen “Stammblogs” mutieren wird die Zukunft zeigen.
    • Einrichten des Facebook Like Plugins
    • Verwendung von AntiSpamBee
    • Verwendung eines Backup Plugins
  • Probleme
    • Die Geschichte mit dem Backup
      Ich habe mein gesamtes Theme zerschossen durch irgendein Plugin. Das Problem konnte zwar gelöst aber es lief mir richtig kalt den Rücken hinunter als mir bewusst wurde dass ich kein richtiges Backup hatte. Das Problem habe ich mit dem Plugin WordPress Database Backup gelöst. Jeden Tag bekomme ich per Mail ein Backup der Datenbank zusätzlich lade ich bei grösseren Änderungen am Theme regelmässig die gesamten Files von WordPress auf meinen lokalen Computer herunter.

Ausblick März

  • Militär
    • Ich bin praktisch den ganzen März im Militär aus diesem Grund kann ich die Artikel nur am Wochenende ins reine schreiben. Das hat zur Folge dass ich die Planen Funktion von WordPress intensiv nutzen werde. Ob ich meine Zielsetzungen erreichen kann werden wir ende März sehen ich bin jedoch zuversichtlich.
  • Zielsetzungen
    • Steigerung der Besucheranzahl, kein Rückgang der Besucher immer noch im positiven Bereich sein.
    • Einarbeitung in die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung
    • Mind. 12 Artikel
  • Aufgaben März
    • Logo kreieren Wieselblog
    • Erstellen von Thumbnails für Artikel
  • Gezielte Verbesserung
    • Der ganze Blog ist noch nicht besonders übersichtlich. Da ich mich aber im Code von WordPress noch nicht so gut auskenne möchte ich vor allem eine Sache ausbessern und zwar die Thumbnails. Bei jedem Artikel soll am Anfang ein Bild stehen. Dies soll vor allem der Lesbarkeit andererseits aber auch eine gestalterische Aufwertung sein.

Arbeiten mit Post’its

Der Auslöser

PostIts? Jedermann kennt Sie und die Art und Weise wie man Sie nutzt kann unterschiedlicher nicht sein. Mein Interesse wurd durch einen Artikel auf dem Blog Überallbüro geweckt und ich wollte es auch wissen.

Post-its für Dich?

Nimm die Beispiele aus diesem Artikel und versuche Deine eigene, persönliche Methode aus ihnen zu entwickeln

Quelle: Überallbüro.de

Ich habe einen Versuch gewagt und meine Budgetplanung mit Postits erstellt. Das ganze hat ganz bescheiden angefangen. Ich habe mir einfach ein paar Postits geschnappt und mal die ersten Begriffe definiert. Nachdem ich die Postits plaziert hatte ging es weiter. Das interessante an der ganzen Geschichte war dass man durch das ständige platzieren der Post its und das nachträgliche Schreiben immer wieder unabsichtliche Denkpausen gemacht hat. Jedes mal wenn ich ein Postit platziert habe habe ich das Gesamtbild betrachtet und mir Gedanken gemacht.

Die Umsetzung

Ich möchte euch nicht einfach ohne Bild dastehen lassen darum lade ich das fertige Ergebnis mal hoch. Anschliessend habe ich mir ein paar Punkte notiert die für die Arbeit mit postits dafür und dagegen sprechen.

Vorteile

  • Ständige Reflektion
  • Vom Chaos zur Ordnung / Vom Groben zum Detail
  • Durch die flexible Anordnung, entstehen neue Gedankengänge

Nachteile:

  • Relativ aufwendig
  • Kosten (sobald man mit unterschiedlichen Farben arbeitet)
  • Es wird Platz benötigt

Der nächste Schritt denn ich machen möchte ist einige Holzplatten für Postits zuschneiden. Für jedes Projekt / Idee gibt es eine Holzplatte. Auch die Möglichkeit PostIts bei Präsentationen zu verwenden ist eine Idee die es weiter zu verfolgen gilt.

Was macht ihr wenn eine neue Herausforderung wartet und auf das Papier gebracht werden muss ?

Organisation für du

Ich war ein unordentlicher Mensch…..
Ich bin ein unordentlicher Mensch. Immer noch ich weiss aber es ist eine Tatsache dass ich meine Sachen immer schneller finde und zahlreiche Termine  und Aufgabenstellungen werden pünktlich eingehalten und abgeliefert.

Im Vergleich zu früheren Jahren ist dies schon ein Fortschritt, ein Fortschritt des es weiter auszubauen gilt. Die ersten Überlegungen zum Thema Organisation und Ordnung kamen mit dem Buch “Wie ich die Dinge geregelt kriege” von David Allen. Es war ein regelrechter Hype überall in zahlreichen Blogs wurde das System ausgetestet und Lobeshymnen darüber gesungen. Die Erkenntnis dass es im Grund immer an der eigenen Disziplin steht und fällt rückte anfangs in den Hintergrund.

Ich habe einige Erfolge erzielt ob dies nun auf David Allen zurückzuführen ist oder nicht sei mal dahingestellt. Der springende Punkt ist, ich habe es geschafft. Mit der einfachen Tatsache dass ich mich mal rangesetzt habe und Ordnung geschafft habe. Ich habe meine Papierbeigen nicht einfach irgendwo anders hingestellt sondern wirklich aussortiert, entsorgt und eingeordnet.

Schwerwiegend habe ich mit Bundesordnern gearbeitet. Und als Ergänzung für kleinere aktuelle Sachen die ich immer Griffbereit haben will nutze ich das System von Classei.

Ein wichtiger Punkt und meines erachtens ist dass man einfach nichts rumliegen lässt. Sprich: Papierberge gar nicht erst entstehen lässt. Es genügt oft schon die Dinge einfach in einem Ordner abzulegen diesen zu Beschriften dazu ein provisorisches Inhaltsverzeichnis und gut ist. Sofern man eine sinnvolle und nachvollziehbare Ordnerbeschriftung wählt findet man seine Unterlagen sehr schnell wieder.

Ich werde in nächster Zeit noch näher auf diese ganze Thematik eingehen und dazu noch einige Bilder wie das ganze bei mir aussieht.

Zum Abschluss noch einige weiterführende Links zur Thematik: GTD

GTD Grundlagen
–  43 Folders
–  Artikel auf Zeitzuleben.de
Wikipedia

4 Antworten : “Organisation für du”

Ludmila
25. Januar 2011 um 21:12
Wirklich Nice! Gefaellt mir sehr! Wo ist der Like Button fuer Facebook?

Kristine Lota
5. Februar 2011 um 19:21
Hey, wollte nur mal eben sagen, dass ihr wirklich ne tolle Seite hier habt!

Warner Clapsaddle
5. Februar 2011 um 21:14
Hey, wollte nur mal eben sagen, dass ihr echt ne tolle Seite hier habt!

Genna Prine
6. Februar 2011 um 16:16

Starke Webseite die ihr hier habt. Macht weiter so!

Das Gemeindekind

Ein Buchreview zum Roman das Gemeindekind von Marie von Ebner Eschenbach

Marie von Ebner Eschenbach (Quelle: Wikipedia.de)

Es gibt Romane die einem einen Einblick gewähren wie es früher zu und her gegangen ist. Einer dieser Romane ist das Gemeindekind. Er behandelt die Geschichte von Pavel Holub dem Sohn eines Raubmörders. Der Vater durch den Strang hingerichtet und die Mutter für zehn Jahre im Kerker eingesperrt kommt der Pavel unter bei einem Hirten. Pavel ist nun ein Gemeindekind, ein Kinde ohne “Eltern”, er wird aufgezogen von einer Pflegefamilie. Doch anders als in der heutigen Zeit sind die Pflegeeltern der damaligen Zeit nicht unbedingt um das Wohl des Kindes besorgt.

Trotz aller Widrigkeiten zeigt Marie von Ebner Eschenbach auf dass der Mensch durchaus in der Lage ist sich aus den Fesseln der Gesellschaft zu befreien und sich seinen eigenen Weg zu suchen.

Dem Aufmerksamen Leser wird auffallen dass die Kritik an der Gesellschaft und an der Kirche ein wichtiges Thema im Roman sind. Bei genauerem Hinschauen/Lesen bleibt auch die Kirche von dieser Kritik nicht verschont. Es gibt zahlreiche Themen die die Eschenbach in ihrem Roman behandelt manche davon sind offensichtlich und manche davon weniger, wie zum Beispiel der Beginn der Industralisierung.

Ich möchte hier nicht weiter auf den Inhalt eingehen. Zum Schluss noch der Link zur Zusammenfassung zum Gemeindekind. Für alle interessierten.

Marie von Ebner-Eschenbach, geborene Freiin Dubský, ab 1843 Gräfin, war die Tochter des Franz Baron Dubský, ab 1843 Graf Dubský, und seiner zweiten Frau Baronesse Marie von Vockel. Väterlicherseits hat sie ihre Wurzeln im alten böhmisch-katholischen Adelsgeschlecht der Dubský von Třebomyslice. Mütterlicherseits stammt sie vom Geschlecht der sächsisch-protestantischen Familie Vockel ab. Sie hatte sechs Geschwister. Kurz nach ihrer Geburt starb ihre Mutter. Ihre erste Stiefmutter, Eugénie Bartenstein, zu der sie eine enge Beziehung hatte, verlor sie als siebenjähriges Kind. Drei Jahre später heiratete Maries Vater in vierter Ehe Gräfin Xaverine Kolowrat-Krakowsky, eine hochgebildete Frau. Auch mit ihrer zweiten Stiefmutter pflegte Marie ein inniges Verhältnis. Diese erkannte und förderte das schriftstellerische Talent ihrer Stieftochter. Während die Familie jedes Jahr mehrere Monate in Wien lebte, nahm Xaverine ihre Stieftochter häufig mit ins Burgtheater und gab ihr literarische Anregungen. Mit elf Jahren wurde Marie die Aufgabe zuteil, die Bücher ihrer verstorbenen Großmutter in der Bibliothek in Zdislawitz einzuordnen. Dabei regte sich bereits ihr Bildungstrieb, sie las nach ihrer Wahl, ohne Leitung oder Störung. Die Sommermonate verbrachte Marie bei ihrer Familie auf dem Schloss in Zdislawitz, und im Winter wohnte sie in Wien. Viele verschiedene Personen nahmen sich der Erziehung Maries an: mütterlicherseits ihre Großmutter, väterlicherseits ihre Tante Helen, tschechische Dienstmägde und deutsche und französische Gouvernanten. Folglich hatte sie das Glück, verschiedene Sprachen erlernt zu haben: Deutsch, Französisch und Tschechisch, wobei Französisch die Muttersprache war. Als Adelige profitierte Ebner-Eschenbach davon, dass sie über den bürgerlichen Verhältnissen lebte, diese überschauen konnte und früh eine weite Sicht über staatliche Zustände erhielt.

Lernen lernen!

Auch das lernen muss gelernt sein.

Lernen ist ein lebenslanger Prozess. Man spricht vom lebenslangen Lernen. Während dem Studium, aber auch in der Schule wird es unvermeidlich sich mit der Lerntechnik auseinanderzusetzen und sich Gedanken zur persönlichen Lerntechnik zu machen.

Jedermann hat seine eigenheiten beim Lernen. Allerdings gibt es einige grundsätzliche Regeln die für jedermann gelten. Eine davon ist, dass man Schritt für Schritt vorgeht und eins nach dem anderen lernt. Der Versuch innert kürzester Zeit möglichst viele Fächer zu lernen ist gezwungenermassen zum Scheitern verurteilt ist. Das gezielte und strukturierte lernen in Kombination mit einer ruhigen, aufgeräumten Arbeitsumgebung ist die beste Möglichkeit. Allerdings sollte man sich stets bewusst machen dass man die eigenen Gewohnheiten nicht von heute auf morgen ändern kann. Der Satz, eines nach dem anderen zu lernen, könnte man demnach auch auf die Änderung der eigenen Lerngewohnheiten anwenden.

  1. Motivation
    • Langfristige Ziele setzen
    • Kurzfristige, erreichbare Ziele setzen (realistisch sein)
    • Negative Aspekte ausblenden und sich Gedanken über die positiven Aspekte nachdenken
    • Suchen Sie das interessante in jedem Fach
  2. Analyse des persönlichen Lernens
    • Wann waren Sie in der Vergangenheit erfolgreich ?
    • Was haben Sie dafür gemacht ?
    • Mit welchen Methoden haben Sie in der Vergangenheit erfolgreich gelernt ?
    • Welcher Lerntyp sind sie? Lernen Sie z.B. beim stehen, laufen Sie herum, hören Sie Musik usw.
  3. Konzentration
    • Eins nach dem anderen
    • Arbeits- und Erholungsphasen trennen
    • Feste Arbeitszeiten, fester Arbeitsplatz
    • Störfaktoren / Ablenkungen beseitigen
    • Stoffgebiete nicht zu lange bearbeiten
  4. Lerntechnik
    •  Im Unterricht hohe Aufmerksamkeit
    • Aktive Schüler sind aufnahmefähiger
    • Aktive Schüler verknüpfen die Lerninhalte besser, behalten sie länger.
    • Wer im Unterricht aufmerksam ist, spart Zeit
    • Suchen Sie die Regel, versuchen sie den Stoff zu verstehen.
  5. Zeitplanung
    • Gezieltes und überlegtes Planen
    • Eher in kürzeren Zeiten lernen dafür regelmässig. (z.B. 7x eine Stunde anstatt 1x 7 Stunden)
    • Sich an den erstellen Lernplan halten.
    • Zeitplan erstellen
    • SChwierige Fächer am gleichen Tag nochmals repetieren
    • Feste Arbeitszeiten nach Möglichkeit
    • Bewusst und regelmässig Pausen machen.
  6. Kontrolle
    • Regelmässiges überprüfen der Lernziele
    • Kontrolle des bereits behandelten Stoffes
    • Sich den Stoff selber erklären / Lernen in der Gruppe
    • Probleme, Lücken aufschreiben und gezielt repetieren
    • Lernziele falls vorhanden überprüfen
  7. Belohnung
    • Ein Glas Orangensaft nach dem Lernen
    • Regelmässige Pausen mit Belohnung
    • Ein freier Tag als Belohnung für einen grossen Meilenstein beim Lernen
    • Bei bestandener Prüfung -> ins Kino oder ein Nachtessen im Restaurant usw.

Buchempfehlung (Afiliatelink)

Wer wirkungsvoll lernen will, findet in diesem Buch bestimmt die richtige Lernmethode für seinen Lernstoff. Jede Lerntechnik wird so beschrieben, dass man sie direkt anwenden kann. Ihre Wirkungsweise wird auf dem Hintergrund der Gedächtnispsychologie erklärt und ihre Wirksamkeit anhand von wissenschaftlichen Studien bewertet. Hinweise zur erfolgreichen Prüfungsvorbereitung sind ebenso enthalten wie Hilfen zum Umgang mit der Angst vor Misserfolgen und mit Lernblockaden. In der sechsten Auflage wurden neue Entwicklungen berücksichtigt und der Nutzwert dieses erfolgreichen Buches weiter gesteigert.

Einen Brieffreund finden

oder wie man seine Sprachfähigkeiten weiter ausbaut

Sprachen lernt man vor allem durch stetige Anwendung. Sei es durch das stetige hören von fremdsprachigen Radiosendern, Videos oder das lesen von Zeitungen. Was aber oftmals zu kurz kommt ist das schreiben. Oder besser gesagt die Kommunikation, die Sprache. Um dieses Defizit zu beheben ist ein Brieffreund eine ideale Lösung. Obwohl der Ausdruck Brieffreund in der heutigen Zeit vermutlich der falsche Ausdruck sit man sollte eher Emailfreund sagen.

Das schwierige an der Sache ist aber immer wieder einen Brieffreund zu finden. Es gibt zahlreiche Portale die einem die Suche erleichtern. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit http://www.mailfriends.de gemacht.

Wer also schon immer interessiert war mittels regelmässigem Emailaustausch seine sprachlichen Fähigkeiten auszubauen, sollte diese Möglichkeit einmal genauer betrachten.

Umgang mit den Werken der Kunst

Für den etwas intensiveren Umgang mit der Kunst

Jedermann ist sicher schon einmal in einem Kunstmuseum gewesen. Wie es so ist gibt es Werke die einem sofort ansprechen und andere das ist man einfach nur Ratlos und fragt sich was das ganze soll. Im Umgang mit den Werken der Kunst gibt es eine Vorgehensweise um sich näher damit auseinanderzusetzen. Besonders bei jenen Bildern die man nicht “versteht” sollte man sich die Zeit für ein genaueres Studium nehmen. Dass man nicht für jedes Bild soviel Zeit erübrigen kann ist mir bewusst dennoch ist es eine spannende Methode sich auf eine intensivere Art und Weise mit der Kunst auseinanderzusetzen.

Vorgehen bei Werken der Kunst

  1. Werkaneignung (faktisch)
    • Betrachten
    • Identifizieren
    • Datieren
    • Lokalisieren
    • Format
    • Jahr
    • Künstler usw.
  2. Werkanalyse: (objektivität)
    • inhaltlich
      • Dargestellte Personen
      • Gegenstände
      • Orte
      • Zeitumstände beschreiben
      • Tageszeit
      • usw.
    • formal
      • Komposition
      • Raum
      • Materialien
      • Technik
      • Farbigkeit
      • Licht untersuchen
      • usw.
  3. Werkinterpretation (subjektivität)
    • Aussage
    • Bedeutung
    • Sinn
    • Gehalt durchdenken
    • Was wollte der Künstler damit sagen ?

Natürlich gibt es Bilder aus welchen man einfach nicht schlau wird. Der Sache einfach den Rücken zuzukehren wäre hier der falsche Ansatz. Es gibt in praktisch in jedem Museum regelmässig öffentliche (je nachdem auch kostenlose) Führungen. Von dieser Möglichkeit sollte man Gebrauch machen, insbesondere bei Ausstellungen der zeitgenössischen Kunst kann sich eine solche Führung unheimlich lohnen.