Budgetplanung

Manchmal ist es schon eigenartig vor gut 2 Wochen  habe ich mir eine Budgetplanung zusammengestellt und was sehe ich heute auf der Homepage von 20min ? Folgenden Artikel -> Wie man sich finanziell ins Abseits befördert.

Ich kann mich noch erinner als ich damals in der Lehre in der Allgemeinbildung einen Finanzierungsplan zusammenstellen musste. Das erschien mir damals ziemlich einfach da die Ausgaben im Monat noch sehr überschaulich waren. Dies hat sich nun geändert es sind oftmals die kleinen sich wiederholenden Ausgaben die sich zu gewaltigen Summen zusammenhäufen. Auch Kleinvieh mach Mist dass trift sowohl auf Ausgaben wie auch Einnahmen zu.

Kein Budget zu haben, ist das Schlimmste
Natürlich sei es auch ein Budget-Killer, wenn man sich von gewissen Dingen viel zu viel kauft. So zum Beispiel «haufenweise» Kleider, erklärt Tännler.

«Das Schlimmste aber ist überhaupt kein Budget, keine Planung zu haben.» Gemäss Tännler scheiterten die meisten Fälle, die sich bei ihr meldeten daran. Und das gelte auch für Personen, die gut verdienen: «Auch diese sollten sich Ausgaben und Einnahmen einmal vergegenwärtigen und gegenüberstellen.»
Quelle 20min

Aus Interesse an der Thematik habe ich mir ein Buch vom Verlag Orell Füsli gekauft wo die Thematik der Budgetplanung erläutert wird. Das Buch trägt den Titel Auskommen mit dem Einkommen. Nach dem ich das Buch stellenweise studiert hatte, begann ich mit dem aufstellen des Budgets anfangs habe ich noch mit Postits gearbeitet (siehe Beitrag) anschliessend wurde das ganze dann konkreter. Eine weitere hilfreiche Anlaufstelle war die Homepage budgetberatung.ch Vor allem die Beispiele für alle unterschiedlichen Lebenslagen helfen einem am Anfang. Eine weitere hilfreiche Seite für Studenten ist diese hier.

Die Grundlagen des Budget:

Das Budget besteht im groben aus zwei grossen Teilen. Der erste Teil sind die sogenannten Fixkosten. Diese sind Kosten welche in regelmässigem Abständen auf uns zukommen wie zum Beispiel die Miete, Telefon, Handykosten, Radio/TV, Steuern, Versicherungen, Auto, Öffentlicher Verkehr usw. Der zweite Teil besteht aus variabeln Kosten darin sind jene Dinge enthalten die wir für den täglichen Lebensbedarf brauchen wie zum Beispiel die laufenden Haushaltsausgaben oder persönliche Ausgaben.

Ich werde einige Punkte des Budgets aufzählen damit man einen Überblick bekommt für was man alles Geld ausgibt.

  • Fixkosten
    • Miete
    • Strom
    • Handyabo / Festnetz / Internet / TV Gebühren
    • Steuern
    • Krankenkasse
    • Fitnessabo
    • Zeitungen
    • Auto
  • Variable Kosten
    • Lebensmittel / Getränke
    • Kleider und Körperpflege (z.B. Coiffeur)
    • Verpflegung auswärts
    • Ausgang
    • grössere Anschaffungen
    • Unterhaltung
      • DVD’s, Bücher, Kino etc.

Diese Liste kann natürlich jeder individuell weiterführen und ergänzen. Der springende Punkt ist allerdings dass das Budget ein langwieriger Prozess ist. Am Anfang besteht erst eine grobe Einschätzung wieviel man für was ausgibt. Um aber ein genaues Budget erstellen zu können muss man seine Ausgaben erst mal aufzeichnen und entsprechend auswerten. Erst ab diesem Zeitpunkt wird das Budget auch richtig aussagekräftig da man seine Ausgaben gut einschätzen kann. Es gibt zahlreiche Programme für OSX welche einem das Aufzeichnen seines Konsumverhalten erleichtern ich werde im nächsten Artikel näher darauf eingehen und meine persönliche Umsetzung präsentieren als Beispiel wie ich mein Budget erstellt und ausgewertet habe.

Zum Reichtum führen viele Wege, und die meisten von ihnen sind schmutzig..

Marcus Tullius Cicero
(106-43), röm. Redner u. Schriftsteller

Ich stelle mal meinen ersten Versuch einer Budgetplanung ins Netz als PDF und Numbersdokument. Die Werte wurden anhand vom Buch Auskommen mit dem Einkommen Ihr könnt ja mal probieren und eure Werte eintragen.

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