Arbeiten mit Post’its

Der Auslöser

PostIts? Jedermann kennt Sie und die Art und Weise wie man Sie nutzt kann unterschiedlicher nicht sein. Mein Interesse wurd durch einen Artikel auf dem Blog Überallbüro geweckt und ich wollte es auch wissen.

Post-its für Dich?

Nimm die Beispiele aus diesem Artikel und versuche Deine eigene, persönliche Methode aus ihnen zu entwickeln

Quelle: Überallbüro.de

Ich habe einen Versuch gewagt und meine Budgetplanung mit Postits erstellt. Das ganze hat ganz bescheiden angefangen. Ich habe mir einfach ein paar Postits geschnappt und mal die ersten Begriffe definiert. Nachdem ich die Postits plaziert hatte ging es weiter. Das interessante an der ganzen Geschichte war dass man durch das ständige platzieren der Post its und das nachträgliche Schreiben immer wieder unabsichtliche Denkpausen gemacht hat. Jedes mal wenn ich ein Postit platziert habe habe ich das Gesamtbild betrachtet und mir Gedanken gemacht.

Die Umsetzung

Ich möchte euch nicht einfach ohne Bild dastehen lassen darum lade ich das fertige Ergebnis mal hoch. Anschliessend habe ich mir ein paar Punkte notiert die für die Arbeit mit postits dafür und dagegen sprechen.

Vorteile

  • Ständige Reflektion
  • Vom Chaos zur Ordnung / Vom Groben zum Detail
  • Durch die flexible Anordnung, entstehen neue Gedankengänge

Nachteile:

  • Relativ aufwendig
  • Kosten (sobald man mit unterschiedlichen Farben arbeitet)
  • Es wird Platz benötigt

Der nächste Schritt denn ich machen möchte ist einige Holzplatten für Postits zuschneiden. Für jedes Projekt / Idee gibt es eine Holzplatte. Auch die Möglichkeit PostIts bei Präsentationen zu verwenden ist eine Idee die es weiter zu verfolgen gilt.

Was macht ihr wenn eine neue Herausforderung wartet und auf das Papier gebracht werden muss ?

Das Lernen mit Cobocards

Sprachen lernen Teil 4

Wie bereits in den vorherigen Artikeln erwähnt ist das Angebot im Internet riesig. Auch gibt sogenannte online Vokabelprogramme welche es einem ermöglichen seine Vokabeln direkt im Internet abzufragen. Manche bieten auch schon eine Smartphone Applikation für das moderne Lernen. Einer dieser Anbieter ist CoboCards.com. Ich nutze diesen Service seit gut einem halben Jahr in Kombination mit den Selbststudiumbüchern. Die Onlinekarteikarten sind nicht nur für das Sprachen ausgelegt sie können auch beliebig für andere Fächer / Themen genutzt werden.

Kostenpflichtig

Zu Anfang möchte ich gleich den Hinweis machen dass es Cobocards in einer gratis und kostenpflichtigen Version gibt. Die kostenpflichtige Version schaltet einige hilfreiche Features frei. Natürlich ist es auch möglich Cobocards kostenlos zu nutzen ab einem gewissen Grad wird es aber umständlich da man zum Beispiel nur eine gewisse Anzahl von Kartensätzen erstellen kann. Auch gewisse Druckoptionen sind nur mit der Pro-Version nutzbar.

Die Features der kostenpflichtigen Version

Kartensätze / Karteikarten

  • Unbegrenzt Kartensätze erstellen und importieren
  • Organisieren der Kartensätze mit Hilfe von Ordnern
  • Zusammenlegen von mehreren Kartensätzen
  • Einfaches Verschieben der Kartensätze zwischen den Ordnern
  • Einfaches Verschieben von Karteikarten zwischen den Kartensätzen
  • Bis zu 5 Bilder auf einer Karteikarte
  • Importieren von CSV und XML-Kartensätzen
  • Archivieren und reaktivieren von Kartensätzen

Drucken

  • Beidseitiges Drucken (Frage Vorderseite / Antwort Rückseite
  • Schlagwörter, Quelle, Zahl und Kartensatzname mit ausdrucken

Lernen

  • Frage / Antwort oder Antwort / Frage lernen
  • Quickedit der Karten während des Lernens
  • Leitner-Algorithmus, der berechnet was man heute lernen muss

Die Begrenzung der Anzahl der Kartensätze ist natürlich ein Hauptgrund warum Cobocards nicht in grossem Umfang benutzt werden kann. Zumindest nicht in der kostenlosen Variante. Es bietet aber jedem Interessierten die Möglichkeit das ganze Unverbindlich auszutesten.

Der grosse Vorteil von Cobocards ist nebst der Flexiblennutzung vor allem der dass es ständig erweitert wird. Langfristig gesehen lohnt es sich Zeit in Cobocards zu investieren. Falls man irgendwann doch zu einem anderen Programm switchen will hat man die Möglichkeit seine Kartensätze im XML oder CSV Format zu exportieren.

Zu den einzelnen Details komme ich noch später.

Das Menu

Sobald man sich das erste mal eingeloggt hat kommt man in das Hauptmenu. Hier sind die einzelnen Kartensätze und Ordner sichtbar. Die Ordner erlauben es einem die Kartensätze zu sortieren um nicht den Überblick zu verlieren. Es ist allerdings nicht möglich mehrere Unterordner zu erstellen. Man kann lediglich einen Ordner erstellen und die entsprechenden Kartensätze darin ablegen.

Der Pool

Der Pool ist eine Sammlung von unzähligen Karteikarten welche zum einen kostenlos von Usern bereitgestellt werden zum anderen aber auch gibt es kostenpflichtige Karteikarten welche aber einen geringen Teil ausmachen.

Premiummitgliedschaft / Kosten

Wie bereits erwähnt ist Cobocards wenn man die Premium Features nutzen möchte kostenpflichtig. Wie es bei Abos häufig der Fall ist, sind die Kosten bei längerer Laufzeit geringer.

  • 1 Monat für 5€
  • 3 Monate für 12€
  • 6 Monate für  18€

Verbesserungsvorschläge / Kritik

Ein Programm wird ständig weiterentwickelt. Zumindest sollte es. Bei kostenpflichtigen Abonnomenten finde ich es zwingend erforderlich dass in regelmässigen Abständen Verbesserungen und Updates umgesetzt werden. Schliesslich wird auch regelmässig für den Service bezahlt.

Cobocards ist nun seit einiger Zeit online und es gab auch immer wieder Updates. Allerdings gibt es einige Dinge die mir noch fehlen.

  • Das erstellen von Unterordnern
  • Gesamtüberblick über die zu lernenden Vokabeln z.B. in Form einer Liste
  • Gezielte Strukturierung von Inhalten. Das heisst das man eine bestimmte Reihenfolge von Kartensätzen und Notizen anlegen kann und diese dann genau nach dieser Abfolge lernt. Das ganze sollte auch mit Notizen versehen werden welche man regelmässig durchlesen sollte.
  • Auf den jeweiligen Hauptordnern wäre ebenfalls eine Übersicht nützlich. Auch dass man einstellen kann was man auf  dieser Übersichtseite sehen will (Prouser : Leitner Normaluser: Leveldarstellung)

Desweiteren gibt es zurzeit eine Wunschliste in welcher die User abstimmen können welches Feature sie wünschen. Allerdings gibt es keine Datumsangaben oder irgendwelche Bestätigungen dass das Feature auch wirklich kommt. Das heisst dass man in gewisser Weise im Dunkeln tappt was die kommenden Features angeht.

Der Eifer des Teams muss aber anerkennt werden. Das Team ist durchaus bemüht die Wünsche der User umzusetzen. Die letzten Punkte welche umgesetzt wurden waren z.B. die Überarbeitung der Iphone und Android App.

Fazit

Cobocards hat Potenzial und auch die kommenden Features erwarte ich mit Spannung. Dennoch gibt es einige Punkte über die man sich im klaren sein sollte.

  1. Um Cobocards in vollem Umfang nutzen zu können muss man Geld ausgeben
  2. Die bisherigen Features überzeugen, dennoch besteht durchaus die Notwendigkeit Cobocards weiterzuentwickeln und auszubauen.
  3. Es gibt einige Alternativen im Netz wie z.B. Mindpicnic oder ProVoc (wird nicht mehr weiterentwickelt)
  4. Man findet im Pool nicht immer die gewünschten Vokabeln dass heisst man muss die Wörter selber eintragen. Das ist mit Arbeit verbunden und es benötigt vor allem Zeit
  5. Cobocards ist kein Wundermittel,um das lernen kommt man nicht herum.

2 Antworten : “Das Lernen mit Cobocards”

Maurice
4. Mai 2011 um 18:09
Der Facebook Gefaellt mir Button wuerde sich gut im Blog machen, oder ist er mir entgangen?

Michaela Krcho
5. Mai 2011 um 19:50
Klasse Arbeit, die hier geleistet wird.

Bloggen und die Disziplin

Oder wie man mit Konditionierung ebenfalls ans Ziel kommt

Jedermann ist er vermutlich schon aufgefallen dass es hier auf dem Wieselblog nicht immer regelmässig Artikel zu lesen gibt. Die Gründe dafür sind vielseitig. Zumal das Bloggen als Hobby und als “Weiterbildung” dient. Dennoch ist ein regelmässig geführter Blog das A und O für den regelmässigen Erfolg. Die ganze Problematik auf den Punkt gebracht bedeutet nichts anderes als fehlende Disziplin. Disziplin zuhaben ist in der heutigen Zeit eine der besten Eigenschaften. Zumindest was meine Meinung anbelangt. Diese Eigenschaft kommt immer dann zum tragen wenn ein Hobby oder eine sonstige Aufgabe zu einem notwendigen Übel mutiert und einfach keinerlei Motivation vorhanden ist. Heutzutage haben wir vielerlei Umschreibungen für dieses einfach aber sehr lästige Problem. Manche nennen ihn den inneren Schweinehunde manche einfach eine Motivationsschwäche usw. Die Frage die sich alle dabei stellen ist jedoch die gleiche. Wie überwinde ich mich selber und erledige diese lästige Angelegenheit. Wobei lästig hier vermutlich nicht das richtige Wort ist.

Wie bin ich also in dieses Motivationstief geraten ?

  • Durch die Permalinkänderung in WordPress wurde der gesamte Blog für mehrere Wochen vom Netz genommen.
  • Die Problemlösung hat sich über Wochen hingezogen (Das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag stimmte nicht mehr)
  • Die Steigerung der Besucherzahlen hat sich nur sehr sehr langsam gezeigt. Wenn überhaupt
  • Kommentare waren bis auf wenige Ausnahmen nur reiner Spam

Das war also die ganze Problematik der letzten Monate. Insbesondere der letzten Wochen. Der Pessimist würde jetzt behaupten dass der ganze Blog einfach nicht läuft und auch in Zukunft nicht laufen wird. Die Notwendige Konsequenz wäre als die Einstellung. Doch soweit bin ich noch nicht. Die Möglichkeiten wurden noch nicht alle ausgeschöpft und die Aufgabe käme auch einer Kapitulation gleich. Einer Kapitulation vor Problemen bedeutet auch immer dass man nicht in der Lage war das Problem zu beseitigen, welches einem wiederum die Möglichkeit nimmt sich und seine Fähigkeiten zu steigern. Die Aufgabe ist also keine Option.

Aus dieser Erkenntnis muss ich nun eine Lösung finden. Dafür gibt es verschiedene Lösungsansätze:

  • Steigerung der Artikelanzahl
  • Dies wiederum hat zur Folge dass die Besucherzahlen steigern.
  • Klare Festlegung der Ziele (Anzahl Artikelanzahl pro Woche usw.)
  • Fixe Zeiteinteilung wann ich mir Zeit nehme Artikel zu schreiben
  • Regelmässiges Verfassen von Kommentaren auf anderen Blogs.

Wie manch einer Erkennen kann. Möchte ich vor allem meine Gewohnheiten ändern. Sprich mehr und vor allem regelmässig Zeit für das verfassen von Artikeln einplanen und diese dann auch wirklich nutzen. Das Ziel ist es Schlussendlich sich selber soweit zu Konditionieren dass selbst in Zeiten ohne grosse Motivation das Schreiben “einfach” von der Hand geht. Man könnte das ganze ein wenig als Selbstversuch sehen. Wieweit ist der Mensch in der Lage sich selbst zu konditionieren und ist nicht oftmals Fleiss einer der grössten Faktoren was den Erfolg betrifft. Das mit den „Gewohnheiten und Motivation“ funktioniert natürlich wesentlich besser in einer schönen komfortablen Umgebung. Im Sommer auf meiner Terrasse unter dem großen Sonnensegel nach Maß, das für mich nach meinen Wünschen und Vorstellungen angefertigt wurde, fühle ich mich einfach pudelwohl und habe immer wieder große Lust den einen oder andern Artikel zu schreiben. Zumal ja auch eine kleine schöpferische Pause auf meiner schönen Terrassen Liege jederzeit möglich ist.