Gest. Weiterentwicklung Teil 3

Ich habe mir schon seit längerer Zeit vorgenommen einen ausführlichen Artikel über dieses Thema zu schreiben. Da ich mich zurzeit intensiv mit dieser Thematik auseinandersetze möchte ich euch hier einen Einblick in meine persönliche gestalterische Weiterentwicklung ermöglichen. Ich habe die letzten 6 Jahre mehr oder weniger intensiv gezeichnet. In den letzten 6 Monaten konnte ich mich noch intensiver mit dem Zeichnen auseinandersetzen. Meine persönlichen Erfahrungen möchte ich euch nun weitergeben.

Die Illusion und das Körnchen Wahrheit

“Wenn ich mich einfach mal dran setze dann kann ich auch so gut zeichnen.”

Eine Aussage die ich vor allem während der Lehre oftmals begegnet bin. Viele Leute vertraten damals die Meinung dass wenn man etwas bestimmtes Zeichnen oder Malen wollte man einfach beginnen sollte und nach 30 Minuten hätten Sie das gewünschte Resultat. Dasselbe im Bereich der Programmkenntnisse oder dem Webdesign. Die Tatsache dass man Zeit benötigte um sichtbare Resultate zu erzielen wurde einfach beiseite geschoben. Ich habe allerdings von diesen Personen nie irgendeine Skizze welche ihre Vermutung untermauert hätte. Etwas wahres war allerdings dran. Nämlich die Erkenntnis dass man einfach mal beginnen sollte. Es ist überall so beim Sprachen lernen, Zeichnen, Malen und auch dem Bloggen. Man sollte einfach mal beginnen und solange man keine grossen Investitionen tätigen muss lohnt sich es allemal.

Das ganze war vor 4 Jahren. Es passiert mir immer öfters dass ich alte Skizzen und Zeichnungen ausgrabe ich habe sogar noch ein paar Bilder aus dem Jahre 1993. Es motiviert einem immer wieder wenn man seine Fortschritte vor Augen sieht und einem bewusst wird was man alles erreicht hatte. Der zweite Punkt weshalb ich einen Grossteil meiner Bilder aufbewahre ist die Sache mit der Reflexion. Es ist wichtig dass man immer wieder seine Bilder betrachtet Fehler erkennt und in den nächsten Zeichnungen berücksichtigt.

Der Wunsch und das Ziel

Wir stehen also da und haben uns vorgenommen besser Zeichnen / Malen zu wollen. Wenn ich mich verbessern wollte hatte ich immer ein klares Ziel vor Augen, ein Bild eines bekannten Konzept Designers oder eines Malers. Das war das Ziel, genauso gut zeichnen zu können wie er. Das heisst natürlich nicht dass man einfach den Stil adaptiert und abkupfert es soll lediglich vor Augen führen was man wirklich erreichen kann wenn man dranbleibt. Die nächste Frage war nun wie erreiche ich das Ziel? Und vor allem wo beginne ich? Das wäre dann der Weg den es zu beschreiten gilt.

Wie man beginnt

Aller Anfang ist schwer. In den Zeiten des Internets gibt es allerdings zahlreiche Möglichkeiten den Einstieg in die Welt der Gestaltung zu finden. Für den Start bietet sich vor allem die Seite drawspace.com an hier findet man zahlreiche Tutorials welche man einmal durcharbeiten kann.  Oder man greift einfach zu einem Apfel, dem Bleistift und einem Blatt Papier und legt los. Oftmals spielt es gar keine Rolle mit was man anfängt Hauptsache ist dass ihr dranbleibt und euch nicht entmutigen lässt.

  • Websites:
    • http://www.drawspace.com/
    • http://www.thegnomonworkshop.com/
  • Künstlerbedarf:
    • Boesner (Schweiz/Deutschland)
  • Foren:
    • Conceptart.org
    • Comicforum.de
    • Mediengestalter.info
    • precore.net
  • Blogs
    • Artill
    • uarr

Zwischenstation

Ihr habt euch also ein wenig eingearbeitet und schon einige Übung mit dem Bleistift. Falls ihr euch nun weiter steigern möchtet seht euch einmal an einer Hochschule um. Es gibt zahlreiche Kurse welche öffentlich zugänglich sind. Ich habe im Herbst 2010 einen Samstagmorgenkurs absolviert und ich habe einige Fortschritte erzielt. Nicht nur mit dem Bleistift sondern auch mit anderen Medien wie z.B. Acryl oder Kohle.

Fazit und Ausblick

Wer vorwärts kommen will muss Zeit investieren. Regelmässigkeit ist hier das passende Stichwort. Einmal einen Tag lang skizzieren bringt nicht viel. Mehrmals die Woche bringt euch hier wesentlich weiter. Der zweite wichtige Punkt ist sich breit zu interessieren. Meine Zielsetzung ist Kunst zu studieren. Ob dies nun Richtung Illustration, Animation oder Design geht weiss ich noch nicht genau. Was ich aber weiss ist dass ich mich für vieles Interessiere ich male, zeichne, fotografiere und bin daran mich in zahlreiche Programme einzuarbeiten. Durch die Tatsache dass ich mich für vieles Interessiere und mich mit unterschiedlichen Themen, Programmen und Techniken auseinandersetze habe hatte ich oftmals die Möglichkeit kreative Aufgaben zu übernehmen. Während meiner Schulzeit in der Sekundarschule konnte ich eine Lektion über Adobe Photoshop halten und in der Lehre war ich z.B. während den Projektwochen zuständig für die Fotografie. Zudem habe ich auch immer das Layouten von Schularbeiten übernommen und mir so Kenntnisse in InDesign angeeignet.

Ich empfehle euch haltet die Augen offen für mögliche gest. Aufgaben. Denn eine richtige Aufgabe mit Vorgaben und Erwartungen sind um einiges lehrreicher als irgendwelche gestellten Aufgaben.

Was wirklich passiert (Präsentation der Bilder)

Um euch nicht einfach mit diesem Text hier stehen zu lassen möchte ich euch im nächsten Artikel einige Bilder präsentieren welche die Entwicklung der letzten Jahren aufzeigen. Es ist noch ein langer steiler Weg aber wenn man stetig dran ist und Schritt für Schritt vorwärts macht kommt man schliesslich auch ans Ziel.

2 Antworten : “Gest. Weiterentwicklung Teil 3”

Dejan
24. Februar 2011 um 19:13

Bin eben durch Zufall auf die Seite gekommen. Gefaellt mir sehr.

Reiselustig
25. Februar 2011 um 19:24
Der Wunsch ist noch lange nicht das Ziel 😀 , aber ich bin dran. Auch die Verbindung der Möglichkeiten mit der heutigen Technik ist sehr gross.

TheGnomonworkshop

Schulungsvideos für das Selbststudium

Dem Künstler über die Schulter zu blicken und die Entstehung seines Gemäldes zu verfolgen, Schritt für Schritt ohne irgendeine Bewegung, ein Detail, eine Technik zu verpassen. Diesen Traum haben viele und theGnomonWorkshop macht diesen Traum war. Zumindest was die Künstler der heutigen Zeit betrifft. TheGnomonWorkshop bietet eine ungeheure Menge an Schulungsvideos zu zahlreichen Themen. In diesen Schulungsvideos kann man z.B. die Entstehung einer Illustration von A-Z verfolgen. Einmal wird das ganze durchgespielt in einem angenehmen und nachvollziehbaren Tempo und anschliessend kommen oftmals einige weitere Beispiele im “Schnelldurchlauf”

Das Angebot

Die Videos werde in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Man unterscheidet zwischen Software und traditionellen Tools wie zum Beispiel Bleistift, Tattos, Malen und Modellieren. Die genauen Programme sind unten im Detail aufgelistet.

Nicht kopieren, analysieren !

Kein Abkupfern,  es geht nicht um den Effekt. Es geht um die Methodik, das Vorgehen. Natürlich ist es verlockend ein Bild 1:1 versuchen zu “kopieren” sprich das Sujet und den Stil zu übernehmen. Man sollte sich aber immer bewusst sein dass es das Ziel sein sollte  sich einen eigenen Stil anzueignen.

Natürlich kann man das Bild auch mal versuchen zu kopieren z.B. als Übung man sollte sich aber nicht das Ziel setzen dass es genauso aussehen soll wie die V

Was bringt mir denn nun diese DVD genau ?

Zum einen sieht man den gesamten Entstehungsprozess von A-Z zumindest bei den meisten DVD’s. Man sieht wie der Künstler seine Werkzeuge einsetzt. Wie er z.B Photoshop  handhabt welche Funktionen er benutzt usw.

Zum Schluss einige mögliche Fragestellungen:

  • Was macht das Bild aus ? (Farben, Komposition, Idee usw.)
  • Was sind die perspektivischen Gesetzmässigkeiten (Zentralperspektive, Übereckperspektive, aus dem Kopf)
  • Falls Referenzbilder benutzt wurden nach welchen Kriterien wurden Sie ausgewählt ? (Motiv, Farben, Inspiration, usw.)
  • Welche Materialien wurden verwendet ? (Bleistift, Copics, Grafiktablett, Photoshop usw.)
  • Ich wollte das ein Bild im gleichen Stil Malen, Zeichnen … allerdings klappt es nicht. Woran liegt es? Strichführung, Komposition, Programmhandhabung, Verständnis Perspektive, Farben, Stimmung usw.Analysieren -> gezieltes Üben -> nochmals versuchen – Feedback einholen -> Analysieren -> gezieltes Üben -> nochmals versuchen -> Feedback einholen usw. usw.Falls ihr genug intensiv daran arbeitet und euch nicht entmutigen lässt. Werdet ihr mit jedem Versuch einen Schritt weiterkommen.

Ohne Fleiss kein Preis

Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Es reicht nicht einen Bleistift zu kaufen dazu noch ein Blatt Papier und ein DVD von GnomonWorkshop und anschliessend seid ihr in der Lage ein perfektes Portrait zu zeichnen. Es erfordert Übung, Übung, Übung und nochmals Übung.

Viele werden jetzt mit dem Kopf nicken aber was es zeitlich wirklich bedeutet auf einen solchen Stand zu kommen wird oftmals unterschätzt. Auch ich habe anfangs den Aufwand unterschätzt. Der wichtigste Punkt ist allerdings dass man sich nicht entmutigen lässt.

Alle kochen mit Wasser. Der Punkt ist halt einfach dass sie kochen und das regelmässig. Sprich der Trick an der ganzen Sache ist die Disziplin, das regelmässige Üben und sich vor allem nicht entmutigen lassen wenn etwas nicht klappt.

Auch ohne Geld profitieren

Bei Gnomonworkshop kann man auch profitieren ohne Geld zu investieren. Einerseits durch die Videovorschau in welchen man auch teils einen guten Einblick bekommt wenn halt auch nur kurz und Ausschnittsweise. Der zweite Vorteil sind auch die Bildergalerien welche durchaus als Inspiration dienen können.

Der Hauptvorteil ist aber das Forum. Hier habt Ihr die Möglichkeit an Wettbewerben teilzunehmen und DVD’s zu gewinnen. Zum anderen könnt ihr aber auch eure persönlichen Werke online stellen und zur Kritik freigeben. Zum Forum geht es hier entlang

Diese Möglichkeit solltet ihr nutzen wenn ihr vorhabt euch regelmässig mit der Gestaltung auseinanderzusetzen. Vor allem hilfreich ist es über die Homepage Hilfe zu bekommen bei einem Problem. Oftmals geschieht es dass man selber vollkommen von einem Bild überzeugt ist. Das muss aber nicht heissen dass dem auch wirklich so ist. Aus diesem Grund ist es ratsam ein unabhängiges Feedback einzuholen. Das muss natürlich nicht heissen dass die andere Person recht hat allerdings gibt es gewisse Dinge auf die man vor allem als Anfänger nicht achtet erfahrene Leute aber schon.

Fazit

GnomonWorkshop bietet eine gute und einfache Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern. Man erhält einen Einblick wie andere arbeiten. Mit welchen Tricks, Materialien, Techniken usw. Dabei sollte man aber nicht vergessen dass es vor allem der eigene Fleiss ist der einem weiter bringt. Vor dem Kauf sollte man sich also ernsthaft Gedanken machen ob dies der richtige Weg ist oder ob man nicht auf einfachere Art und Weise seine Fähigkeiten verbessern könnte. Zum Beispiel durch die Nutzung von Tutorialvideos, Büchern oder sonstigen öffentlichen Angeboten.

Was denkt ihr darüber? Lohnt sich diese Art von Schulungsvideos? Habt ihr selber auch schon Erfahrungen mit Gnomon Workshop oder einem ähnlichen Anbiete wie z.B. Video2Brain gemacht?

Lernen lernen!

Auch das lernen muss gelernt sein.

Lernen ist ein lebenslanger Prozess. Man spricht vom lebenslangen Lernen. Während dem Studium, aber auch in der Schule wird es unvermeidlich sich mit der Lerntechnik auseinanderzusetzen und sich Gedanken zur persönlichen Lerntechnik zu machen.

Jedermann hat seine eigenheiten beim Lernen. Allerdings gibt es einige grundsätzliche Regeln die für jedermann gelten. Eine davon ist, dass man Schritt für Schritt vorgeht und eins nach dem anderen lernt. Der Versuch innert kürzester Zeit möglichst viele Fächer zu lernen ist gezwungenermassen zum Scheitern verurteilt ist. Das gezielte und strukturierte lernen in Kombination mit einer ruhigen, aufgeräumten Arbeitsumgebung ist die beste Möglichkeit. Allerdings sollte man sich stets bewusst machen dass man die eigenen Gewohnheiten nicht von heute auf morgen ändern kann. Der Satz, eines nach dem anderen zu lernen, könnte man demnach auch auf die Änderung der eigenen Lerngewohnheiten anwenden.

  1. Motivation
    • Langfristige Ziele setzen
    • Kurzfristige, erreichbare Ziele setzen (realistisch sein)
    • Negative Aspekte ausblenden und sich Gedanken über die positiven Aspekte nachdenken
    • Suchen Sie das interessante in jedem Fach
  2. Analyse des persönlichen Lernens
    • Wann waren Sie in der Vergangenheit erfolgreich ?
    • Was haben Sie dafür gemacht ?
    • Mit welchen Methoden haben Sie in der Vergangenheit erfolgreich gelernt ?
    • Welcher Lerntyp sind sie? Lernen Sie z.B. beim stehen, laufen Sie herum, hören Sie Musik usw.
  3. Konzentration
    • Eins nach dem anderen
    • Arbeits- und Erholungsphasen trennen
    • Feste Arbeitszeiten, fester Arbeitsplatz
    • Störfaktoren / Ablenkungen beseitigen
    • Stoffgebiete nicht zu lange bearbeiten
  4. Lerntechnik
    •  Im Unterricht hohe Aufmerksamkeit
    • Aktive Schüler sind aufnahmefähiger
    • Aktive Schüler verknüpfen die Lerninhalte besser, behalten sie länger.
    • Wer im Unterricht aufmerksam ist, spart Zeit
    • Suchen Sie die Regel, versuchen sie den Stoff zu verstehen.
  5. Zeitplanung
    • Gezieltes und überlegtes Planen
    • Eher in kürzeren Zeiten lernen dafür regelmässig. (z.B. 7x eine Stunde anstatt 1x 7 Stunden)
    • Sich an den erstellen Lernplan halten.
    • Zeitplan erstellen
    • SChwierige Fächer am gleichen Tag nochmals repetieren
    • Feste Arbeitszeiten nach Möglichkeit
    • Bewusst und regelmässig Pausen machen.
  6. Kontrolle
    • Regelmässiges überprüfen der Lernziele
    • Kontrolle des bereits behandelten Stoffes
    • Sich den Stoff selber erklären / Lernen in der Gruppe
    • Probleme, Lücken aufschreiben und gezielt repetieren
    • Lernziele falls vorhanden überprüfen
  7. Belohnung
    • Ein Glas Orangensaft nach dem Lernen
    • Regelmässige Pausen mit Belohnung
    • Ein freier Tag als Belohnung für einen grossen Meilenstein beim Lernen
    • Bei bestandener Prüfung -> ins Kino oder ein Nachtessen im Restaurant usw.

Buchempfehlung (Afiliatelink)

Wer wirkungsvoll lernen will, findet in diesem Buch bestimmt die richtige Lernmethode für seinen Lernstoff. Jede Lerntechnik wird so beschrieben, dass man sie direkt anwenden kann. Ihre Wirkungsweise wird auf dem Hintergrund der Gedächtnispsychologie erklärt und ihre Wirksamkeit anhand von wissenschaftlichen Studien bewertet. Hinweise zur erfolgreichen Prüfungsvorbereitung sind ebenso enthalten wie Hilfen zum Umgang mit der Angst vor Misserfolgen und mit Lernblockaden. In der sechsten Auflage wurden neue Entwicklungen berücksichtigt und der Nutzwert dieses erfolgreichen Buches weiter gesteigert.

Einen Brieffreund finden

oder wie man seine Sprachfähigkeiten weiter ausbaut

Sprachen lernt man vor allem durch stetige Anwendung. Sei es durch das stetige hören von fremdsprachigen Radiosendern, Videos oder das lesen von Zeitungen. Was aber oftmals zu kurz kommt ist das schreiben. Oder besser gesagt die Kommunikation, die Sprache. Um dieses Defizit zu beheben ist ein Brieffreund eine ideale Lösung. Obwohl der Ausdruck Brieffreund in der heutigen Zeit vermutlich der falsche Ausdruck sit man sollte eher Emailfreund sagen.

Das schwierige an der Sache ist aber immer wieder einen Brieffreund zu finden. Es gibt zahlreiche Portale die einem die Suche erleichtern. Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit http://www.mailfriends.de gemacht.

Wer also schon immer interessiert war mittels regelmässigem Emailaustausch seine sprachlichen Fähigkeiten auszubauen, sollte diese Möglichkeit einmal genauer betrachten.

Das Lernen mit Cobocards

Sprachen lernen Teil 4

Wie bereits in den vorherigen Artikeln erwähnt ist das Angebot im Internet riesig. Auch gibt sogenannte online Vokabelprogramme welche es einem ermöglichen seine Vokabeln direkt im Internet abzufragen. Manche bieten auch schon eine Smartphone Applikation für das moderne Lernen. Einer dieser Anbieter ist CoboCards.com. Ich nutze diesen Service seit gut einem halben Jahr in Kombination mit den Selbststudiumbüchern. Die Onlinekarteikarten sind nicht nur für das Sprachen ausgelegt sie können auch beliebig für andere Fächer / Themen genutzt werden.

Kostenpflichtig

Zu Anfang möchte ich gleich den Hinweis machen dass es Cobocards in einer gratis und kostenpflichtigen Version gibt. Die kostenpflichtige Version schaltet einige hilfreiche Features frei. Natürlich ist es auch möglich Cobocards kostenlos zu nutzen ab einem gewissen Grad wird es aber umständlich da man zum Beispiel nur eine gewisse Anzahl von Kartensätzen erstellen kann. Auch gewisse Druckoptionen sind nur mit der Pro-Version nutzbar.

Die Features der kostenpflichtigen Version

Kartensätze / Karteikarten

  • Unbegrenzt Kartensätze erstellen und importieren
  • Organisieren der Kartensätze mit Hilfe von Ordnern
  • Zusammenlegen von mehreren Kartensätzen
  • Einfaches Verschieben der Kartensätze zwischen den Ordnern
  • Einfaches Verschieben von Karteikarten zwischen den Kartensätzen
  • Bis zu 5 Bilder auf einer Karteikarte
  • Importieren von CSV und XML-Kartensätzen
  • Archivieren und reaktivieren von Kartensätzen

Drucken

  • Beidseitiges Drucken (Frage Vorderseite / Antwort Rückseite
  • Schlagwörter, Quelle, Zahl und Kartensatzname mit ausdrucken

Lernen

  • Frage / Antwort oder Antwort / Frage lernen
  • Quickedit der Karten während des Lernens
  • Leitner-Algorithmus, der berechnet was man heute lernen muss

Die Begrenzung der Anzahl der Kartensätze ist natürlich ein Hauptgrund warum Cobocards nicht in grossem Umfang benutzt werden kann. Zumindest nicht in der kostenlosen Variante. Es bietet aber jedem Interessierten die Möglichkeit das ganze Unverbindlich auszutesten.

Der grosse Vorteil von Cobocards ist nebst der Flexiblennutzung vor allem der dass es ständig erweitert wird. Langfristig gesehen lohnt es sich Zeit in Cobocards zu investieren. Falls man irgendwann doch zu einem anderen Programm switchen will hat man die Möglichkeit seine Kartensätze im XML oder CSV Format zu exportieren.

Zu den einzelnen Details komme ich noch später.

Das Menu

Sobald man sich das erste mal eingeloggt hat kommt man in das Hauptmenu. Hier sind die einzelnen Kartensätze und Ordner sichtbar. Die Ordner erlauben es einem die Kartensätze zu sortieren um nicht den Überblick zu verlieren. Es ist allerdings nicht möglich mehrere Unterordner zu erstellen. Man kann lediglich einen Ordner erstellen und die entsprechenden Kartensätze darin ablegen.

Der Pool

Der Pool ist eine Sammlung von unzähligen Karteikarten welche zum einen kostenlos von Usern bereitgestellt werden zum anderen aber auch gibt es kostenpflichtige Karteikarten welche aber einen geringen Teil ausmachen.

Premiummitgliedschaft / Kosten

Wie bereits erwähnt ist Cobocards wenn man die Premium Features nutzen möchte kostenpflichtig. Wie es bei Abos häufig der Fall ist, sind die Kosten bei längerer Laufzeit geringer.

  • 1 Monat für 5€
  • 3 Monate für 12€
  • 6 Monate für  18€

Verbesserungsvorschläge / Kritik

Ein Programm wird ständig weiterentwickelt. Zumindest sollte es. Bei kostenpflichtigen Abonnomenten finde ich es zwingend erforderlich dass in regelmässigen Abständen Verbesserungen und Updates umgesetzt werden. Schliesslich wird auch regelmässig für den Service bezahlt.

Cobocards ist nun seit einiger Zeit online und es gab auch immer wieder Updates. Allerdings gibt es einige Dinge die mir noch fehlen.

  • Das erstellen von Unterordnern
  • Gesamtüberblick über die zu lernenden Vokabeln z.B. in Form einer Liste
  • Gezielte Strukturierung von Inhalten. Das heisst das man eine bestimmte Reihenfolge von Kartensätzen und Notizen anlegen kann und diese dann genau nach dieser Abfolge lernt. Das ganze sollte auch mit Notizen versehen werden welche man regelmässig durchlesen sollte.
  • Auf den jeweiligen Hauptordnern wäre ebenfalls eine Übersicht nützlich. Auch dass man einstellen kann was man auf  dieser Übersichtseite sehen will (Prouser : Leitner Normaluser: Leveldarstellung)

Desweiteren gibt es zurzeit eine Wunschliste in welcher die User abstimmen können welches Feature sie wünschen. Allerdings gibt es keine Datumsangaben oder irgendwelche Bestätigungen dass das Feature auch wirklich kommt. Das heisst dass man in gewisser Weise im Dunkeln tappt was die kommenden Features angeht.

Der Eifer des Teams muss aber anerkennt werden. Das Team ist durchaus bemüht die Wünsche der User umzusetzen. Die letzten Punkte welche umgesetzt wurden waren z.B. die Überarbeitung der Iphone und Android App.

Fazit

Cobocards hat Potenzial und auch die kommenden Features erwarte ich mit Spannung. Dennoch gibt es einige Punkte über die man sich im klaren sein sollte.

  1. Um Cobocards in vollem Umfang nutzen zu können muss man Geld ausgeben
  2. Die bisherigen Features überzeugen, dennoch besteht durchaus die Notwendigkeit Cobocards weiterzuentwickeln und auszubauen.
  3. Es gibt einige Alternativen im Netz wie z.B. Mindpicnic oder ProVoc (wird nicht mehr weiterentwickelt)
  4. Man findet im Pool nicht immer die gewünschten Vokabeln dass heisst man muss die Wörter selber eintragen. Das ist mit Arbeit verbunden und es benötigt vor allem Zeit
  5. Cobocards ist kein Wundermittel,um das lernen kommt man nicht herum.

2 Antworten : “Das Lernen mit Cobocards”

Maurice
4. Mai 2011 um 18:09
Der Facebook Gefaellt mir Button wuerde sich gut im Blog machen, oder ist er mir entgangen?

Michaela Krcho
5. Mai 2011 um 19:50
Klasse Arbeit, die hier geleistet wird.