Malen mit Photoshop Tutorial

Das fertige Bild ist nicht immer so interessant besonders dann nicht wenn es einfach nur ein Apfel ist. Dessen bin ich mir bewusst. Darum zeige ich mal in einzelnen Schritten die Entstehung des Apfels.

Angefangen habe ich mit den Konturen des Apfels. Anschliessend kommt immer auf einer neuen Ebene schwarz und weiss. Dann die Farbe, der Hintergrund und sobald die Farben und die Helligkeit stimmen die Details. Ich kann nur empfehlen genügend Ebenen zu erstellen. Vor allem wenn ihr mit einem Resultat zufrieden seit, aber noch weiter an den Details arbeiten möchtet.

Verwendete Hardware / Software

  • Wacom Bamboo Fun medium
  • Adobe Photoshop (nicht die Elements Variante)
  • Die bereits vorhandenen Brushes / Pinsel
  • einen verfaulten Apfel
Apfel erster Schritt

In einem ersten Schritt habe ich die Umrisse und die grundlegende Struktur des Apfels skizziert. Dafür habe ich eine seperate Ebene erstellt welche immer zuoberst positioniert wird. Damit ist das Grundgerüst zum Malen immer sichtbar.

2. Schritt

In einem zweiten Schritt begann ich nur mit schwarz und weiss den Apfel zu malen. Dies dient vor allem der Orientierung und dem allgemeinen Verständnis für hell und dunkel. Für diesen Schritt wird wieder eine Ebene erstellt.

3. Schritt

Nun kommt die Farbe ins Spiel ich erstelle eine dritte ebene und Lege sie über die schwarz / weiss Ebene. Mit einer leichten Farbschicht beginne ich die Farbtöne zu definieren. Hier ganz wichtig arbeitet mit Transparenz. Die darunterliegende schwarz/ weiss Ebene erleichtert euch die Arbeit.

4. Schritt

Als nächstes kommt der Hintergrund. Hier ist es ebenfalls wichtig arbeitet mit sehr viel Transparenz. Damit könnt ihr Schritt für Schritt auf einfache Art einen Verlauf erstellen.

5. Schritt

Was jetzt kommt ist das verstärkte auftragen von Farben. Im vorherigen Schritt hat immer noch der Hintergrund durchgeschimmert dass ändern wir nun und beginnen die Farbe schrittweise aufzutragen. Hier gilt auch arbeitet mit genügend Transparenz. Es ist einfacher in mehreren Schritten darüber zu malen als einfach in einem Durchgang alles undurchlässig zu malen.

6. Schritt

Sobald die Farben stimmig sind beginnen wird mit den Details und der Ausarbeitung der hell / dunkel Flächen

7. Schritt

Als letztes habe ich noch einmal die Details überarbeitet und die Konturen des Apfels verstärkt. Nachträglich muss ich sagen dass weniger manchmal mehr ist. Beim letzten Schritt ist das Schwarz viel zu markant. Hier ist auch wichtig wenn ihr fertig seid setzt euch mit eurem Resultat auseinander. Was gefällt euch was nicht und setzt euch anschliessend noch einmal ran. Nun wünsch ich euch viel Vergnügen beim nachmachen.

2 Antworten : “Malen mit Photoshop Tutorial”

Vincent
13. Februar 2011 um 19:40
Hey, sieht ganz nett aus!Was du lediglich verbessern könntest wäre der Umriss des Apfels welche ein wenig verbessert werden könnte. Ich hab auch nen Bamboo Tablet.. allerdings gelingt mir damit nicht so wirklich was!GrußVincent

dasWiesel
13. Februar 2011 um 21:04

Hallo VincentDanke für den Hinweis mit dem Umriss. Dies ist der erste nicht-spamige-Kommentar. Quasi die Premiere in meinem Blog. Ich habe ziemlich lange geübt bis ich das Gefühl für das Grafiktablett entwickelt habe. Was mir persönlich sehr viel gebracht hat ist das Malen von realen Objekten die ich direkt vor Augen habe. Fiktive Speedpaintings habe ich zurzeit noch überhaupt nicht im Griff.

TheGnomonworkshop

Schulungsvideos für das Selbststudium

Dem Künstler über die Schulter zu blicken und die Entstehung seines Gemäldes zu verfolgen, Schritt für Schritt ohne irgendeine Bewegung, ein Detail, eine Technik zu verpassen. Diesen Traum haben viele und theGnomonWorkshop macht diesen Traum war. Zumindest was die Künstler der heutigen Zeit betrifft. TheGnomonWorkshop bietet eine ungeheure Menge an Schulungsvideos zu zahlreichen Themen. In diesen Schulungsvideos kann man z.B. die Entstehung einer Illustration von A-Z verfolgen. Einmal wird das ganze durchgespielt in einem angenehmen und nachvollziehbaren Tempo und anschliessend kommen oftmals einige weitere Beispiele im “Schnelldurchlauf”

Das Angebot

Die Videos werde in unterschiedliche Kategorien eingeteilt. Man unterscheidet zwischen Software und traditionellen Tools wie zum Beispiel Bleistift, Tattos, Malen und Modellieren. Die genauen Programme sind unten im Detail aufgelistet.

Nicht kopieren, analysieren !

Kein Abkupfern,  es geht nicht um den Effekt. Es geht um die Methodik, das Vorgehen. Natürlich ist es verlockend ein Bild 1:1 versuchen zu “kopieren” sprich das Sujet und den Stil zu übernehmen. Man sollte sich aber immer bewusst sein dass es das Ziel sein sollte  sich einen eigenen Stil anzueignen.

Natürlich kann man das Bild auch mal versuchen zu kopieren z.B. als Übung man sollte sich aber nicht das Ziel setzen dass es genauso aussehen soll wie die V

Was bringt mir denn nun diese DVD genau ?

Zum einen sieht man den gesamten Entstehungsprozess von A-Z zumindest bei den meisten DVD’s. Man sieht wie der Künstler seine Werkzeuge einsetzt. Wie er z.B Photoshop  handhabt welche Funktionen er benutzt usw.

Zum Schluss einige mögliche Fragestellungen:

  • Was macht das Bild aus ? (Farben, Komposition, Idee usw.)
  • Was sind die perspektivischen Gesetzmässigkeiten (Zentralperspektive, Übereckperspektive, aus dem Kopf)
  • Falls Referenzbilder benutzt wurden nach welchen Kriterien wurden Sie ausgewählt ? (Motiv, Farben, Inspiration, usw.)
  • Welche Materialien wurden verwendet ? (Bleistift, Copics, Grafiktablett, Photoshop usw.)
  • Ich wollte das ein Bild im gleichen Stil Malen, Zeichnen … allerdings klappt es nicht. Woran liegt es? Strichführung, Komposition, Programmhandhabung, Verständnis Perspektive, Farben, Stimmung usw.Analysieren -> gezieltes Üben -> nochmals versuchen – Feedback einholen -> Analysieren -> gezieltes Üben -> nochmals versuchen -> Feedback einholen usw. usw.Falls ihr genug intensiv daran arbeitet und euch nicht entmutigen lässt. Werdet ihr mit jedem Versuch einen Schritt weiterkommen.

Ohne Fleiss kein Preis

Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Es reicht nicht einen Bleistift zu kaufen dazu noch ein Blatt Papier und ein DVD von GnomonWorkshop und anschliessend seid ihr in der Lage ein perfektes Portrait zu zeichnen. Es erfordert Übung, Übung, Übung und nochmals Übung.

Viele werden jetzt mit dem Kopf nicken aber was es zeitlich wirklich bedeutet auf einen solchen Stand zu kommen wird oftmals unterschätzt. Auch ich habe anfangs den Aufwand unterschätzt. Der wichtigste Punkt ist allerdings dass man sich nicht entmutigen lässt.

Alle kochen mit Wasser. Der Punkt ist halt einfach dass sie kochen und das regelmässig. Sprich der Trick an der ganzen Sache ist die Disziplin, das regelmässige Üben und sich vor allem nicht entmutigen lassen wenn etwas nicht klappt.

Auch ohne Geld profitieren

Bei Gnomonworkshop kann man auch profitieren ohne Geld zu investieren. Einerseits durch die Videovorschau in welchen man auch teils einen guten Einblick bekommt wenn halt auch nur kurz und Ausschnittsweise. Der zweite Vorteil sind auch die Bildergalerien welche durchaus als Inspiration dienen können.

Der Hauptvorteil ist aber das Forum. Hier habt Ihr die Möglichkeit an Wettbewerben teilzunehmen und DVD’s zu gewinnen. Zum anderen könnt ihr aber auch eure persönlichen Werke online stellen und zur Kritik freigeben. Zum Forum geht es hier entlang

Diese Möglichkeit solltet ihr nutzen wenn ihr vorhabt euch regelmässig mit der Gestaltung auseinanderzusetzen. Vor allem hilfreich ist es über die Homepage Hilfe zu bekommen bei einem Problem. Oftmals geschieht es dass man selber vollkommen von einem Bild überzeugt ist. Das muss aber nicht heissen dass dem auch wirklich so ist. Aus diesem Grund ist es ratsam ein unabhängiges Feedback einzuholen. Das muss natürlich nicht heissen dass die andere Person recht hat allerdings gibt es gewisse Dinge auf die man vor allem als Anfänger nicht achtet erfahrene Leute aber schon.

Fazit

GnomonWorkshop bietet eine gute und einfache Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern. Man erhält einen Einblick wie andere arbeiten. Mit welchen Tricks, Materialien, Techniken usw. Dabei sollte man aber nicht vergessen dass es vor allem der eigene Fleiss ist der einem weiter bringt. Vor dem Kauf sollte man sich also ernsthaft Gedanken machen ob dies der richtige Weg ist oder ob man nicht auf einfachere Art und Weise seine Fähigkeiten verbessern könnte. Zum Beispiel durch die Nutzung von Tutorialvideos, Büchern oder sonstigen öffentlichen Angeboten.

Was denkt ihr darüber? Lohnt sich diese Art von Schulungsvideos? Habt ihr selber auch schon Erfahrungen mit Gnomon Workshop oder einem ähnlichen Anbiete wie z.B. Video2Brain gemacht?